Porto

Selten brauchten wir so lange um in die Stadt einzufahren wie in Porto. Nicht etwa weil der Verkehr so mühsam war, nein. Der Ausblick vom Ufer des Flusses auf die Stadt war einfach so wunderschön, dass wir alle paar Meter wieder anhielten und die verwinkelten Häuser bestaunten. Sightseeing bei der Stadteinfahrt schon quasi. Das gibt es selten. Auf jeden Fall war somit der erste Eindruck von Porto fabelhaft und wir freuten uns so richtig darauf die Gassen dieser Stadt zu erkunden. Erst war aber mal etwas Erholung und Kleider waschen angesagt. Wie gewohnt machten wir nach unserer Ankunft im wunderschönen AirBnb also nicht mehr all zu viel und genossen das Apartment in dem wir uns beide sehr wohl fühlten.

Am nächsten Tag war Sightseeing angesagt! Wir schlenderten durch die verwinkelten Gassen und bestaunten die vielen Kirchen der Stadt. Besonders gefielen uns die vielen Details der Häuser. Jede Fassade hatte etwas anderes Spezielles zu entdecken und wir verliebten uns immer wieder neu in die schönen Muster. Allgemein war alles sehr verschachtelt und die Häuser waren in ihren Proportionen irgendwie oft sehr hoch und eng was für unser Auge ungewohnt schön war. Irgendwie ein ganz ein anderer Stil wie wir ihn in Portugal bisher gesehen hatten. Schon bald waren wir aber auch aufgrund der Hitze sehr erschöpft und wir zogen uns wieder in unser Apartment zurück. Etwas kochen und einfach chillen, auch mal wieder schön! :)

Bisher sind wir auf unsere Reise noch wirklich wenig aneinander geraten. Damit dies auch so bleibt (und weil Mattia noch ein Geburigeschenk für Martina kaufen musste) entschieden wir uns dazu wiedereinmal einen getrennten Tag zu machen. Wir beide spazierten viel durch die Gassen, besuchten härzige Lädelis und beobachteten die an der Hitze aufgeheitzten Touristen. Mattia verschlimmbesserte ausserdem noch sein sehr am Limit laufendes Schaltwerk. Bis in die Schweiz wird es wohl noch halten… ;)

Am Abend vereinten wir uns wieder und machten uns auf zu einem Sonnenuntergangsspot. Dieser war wie es sich herausstellte kein Geheimtipp. Trotzdem schön von oben auf die Stadt zu schauen. Da fühlt man sich etwas wie im Miniatur Wunderland :) 

Wir nutzten den Rest des Lichtes noch um uns in den verwinkelten Gassen etwas umzusehen. Schon sehr cool! Jedes Haus sieht anders aus und die eleganten, farbigen Fassaden vermischen sich mit rupigen Blechdächern. Auch die bekannte Ponte Dom Luis, erbaut von Gustav Eiffel, ist ein richtiger Blickfang. 

Den Abreisetag gingen wir wiedereinmal entspannt an. Wir tranken Kaffee, organisierten ein paar Dinge für nach der Reise und schrieben Blogs bis sich die schlimmste Hitze gelegt hatte. Wir entschieden uns ausserdem die Metro zu nehmen um aus der Stadt zu fahren. Ob dies wohl eine gute Idee war?

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