Lissabon

Wir hatten wieder einmal richtig Glück mit unserer Unterkunft und Buchung, denn das Verstauen der Fahrräder im Vorgarten klappte super und auch unser Türschloss funktionierte gut, nicht wie bei unseren Nachbarn. Die versuchten nämlich verzweifelt ihre Tür wieder aufzukriegen…Auch ein weiterer Gast hatte weniger Glück, er kam nur durch uns in den Gemeinschaftsbereich und erhielt einfach lange keine Antwort auf die Nachfrage mit den Zugangscodes. Ojeee, wir hingegen freuten uns auf die warme Dusche und einfach mal wieder Chillen. 

Das machten wir auch am nächsten Tag ausgiebig. Wir gingen noch ein wenig ins Nachbarsquartier spazieren und fanden ein süsses Cafe, aber die Hitze brachte uns rasch wieder zurück ins Zimmer mit Klimanlage. Erst gegen den Abend wagten wir uns wieder raus und spazierten fast 1 Stunde bis vorne ans Meer. Dabei sahen wir sogar inmitten der Grossstadt in einem Park fröhlich die Hühner gackern und die Hähne stolzieren. Wir bestaunten die mehrschichtig aufgebauten Quartiere und Strassen und trafen uns schliesslich am Meer unten wieder mit Jasna und Manuel. Wir hatten nämlich die Mission, den Fussballmatch Portugal - Kongo in einem Public Viewing zu sehen. Und wir fanden eine grosse Horde fussballangefressene portugisische Fans, wo wir uns am Rand dazugesellten. Am Besten gefiel uns die Stimmung und das leckere Bier. ;) Auf dem Rückweg entschieden wir uns spontan noch zusammen libanesisch zu essen. Mmhhm das war mal wieder lecker! Ganz zu unserem Erstaunen entdeckten wir auf ihrer Menükarte das uns vertraute El Tony Mate. Mit diesem Schweizergetränk in Lissabon haben wir nun wirklich nicht gerechnet. Nun machten wir uns mit der Metro wieder auf den Heimweg und freuten uns auf die Sightseeingrunde am nächsten Tag. 

Nicht wie geplant um 8 Uhr sondern eher gegen 11 Uhr (upsi ohne Wecker schlafen wir einfach zu lange) machten wir uns schliesslich getrennt auf den Weg, individuell ein bisschen die Stadt zu erkunden. Martina erkundete vorallem den Stadtteil Graça und Mattia durchquerte den Bairro Alto Stadtteil. Uns gefielen beide vorallem die bunten Häuser mit vielen Mustern und Details und immer mal wieder einen tollen Aussichtspunkt zu haben, wo man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt der 7 Hügel bekommt. Die vielen Treppen und steilen Strassen, denen man da schlecht aus dem Weg gehen kann, mussten wir bei dieser Hitze langsam angehen. Besonders charmant fanden wir natürlich auch die wunderschönen, restaurierten gelben Tram. Sie passen einfach perfekt in diese hügelige Stadt. 

Wir kehrten individuell wieder zurück zur Unterkunft uns kümmerten uns ums Blog schreiben und Route planen. Gegen den späteren Nachmittag hatten wir wieder Energier für das gemeinsame Erkunden des Stadtteils Alfama. Doch zuerst durfte einer der vielen Besuche beim Asiaten um die Ecke nicht fehlen, wo wir für 2.50 je eine Portion Nudeln mit Gemüse schnausten. Ein perfekter Apero ;). Die Quartiere von Alfama gefielen uns sehr, auch sie waren wieder verwinkelt, farbenfrohe Strassenkunst und Gebäude und natürlich wieder ganz schön hügelig. Wir hielten bewusst Ausschau nach einem geeigneten Ort , um den Schweiz gegen Bosnien Match zu schauen. Wir wurden auf einer tollen Dachterasse fündig und genossen nebst dem Fussballspiel auch die Abendstimmung über die Dächer Lissabons bis ins Meer hinaus. Wir fielen anschliessend müde ins Bett. 

Am nächste Vormittag nahmen wir es sehr gemütlich une konnten auch nach dem Checkout noch einige Stunden auf der Terrasse der Unterkunft verbringen und nutzten die gute WLAN Verbindung um noch einige Dinge zu erledigen. Anschliessend packten wir unsere 7 Sachen und wollten die Mittagshitze noch etwas abwarten in einem nahen Kaffee. Nun war es an der Zeit, uns wieder von Lissabon zu verabschieden. 


Tschau Lisboa! :) 

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