Den Ankunftsnachmittag nahmen wir ganz gemütlich, zuerst neben den eindrucksvollen Gebäuden des Wissenschaftskomplexes eine Portion Pommes schlemmen und dabei eine tolle Plauderrunde mit Jaques aus Kanada haben. Jaques ist selbst ein ambitionierter Velofahrer mit seinen über 60 Jahren und liebt es zu Reisen. Er bot uns sogar spontan an, bei ihm in seinem Apartment für eine Nachz quasi Warmshowers zu nützen. Mega nettes Angebot, jedoch hatten wir bereits im Hostel gebucht. Nach der Plauderrunde fuhren wir einmal um die faszinierenden Gebäude und anschliessend erstmals durch die Stadt bis hin zum Hostel. Einfach unglaublich wie velofreundlich Valencia uns mit den tollen Fahrradwegen willkommen heisst.
Im Hostel eingecheckt entdecken wir beim verstauen unserer Velos noch ein weiteres Bikepackingrad, wo wir uns schon fragten, wem dies wohl gehört. Und es ging tatsächlich nicht lange, und die Bikepacker unter sich fanden sich. Wir lernten den sympathischen Italiener Fabio kennen, mit dem wir uns spontan auf eine Runde Bier ins hippe Quartier Russafa aufmachten. Wir hatten uns viel zu erzählen, hatten wir doch viele gemeinsame Themen wie Routenplanung, Pfadivergangenheit und lustige Reiseerlebnisse. Die Zeit verging wie im Flug und wir machten uns wieder auf den Rückweg ins Hostel. Die erste Nacht war leider alles andere als entspannt, da wir dummerweise die überfüllte Nacht von Samstag auf Sonntag erwischt hatten.
Nach einer Stärkung in einer Beck ums Eck machten wir uns los auf die Erkundungstour. Wir steuerten den Rathausplatz an, als wir da auffallend viele Stände und eine Bühne entdeckten. Was für ein glücklicher Zufall, genau an diesem Wochenende findet das lokale Paella-Festival statt! Das musste uns natürlich nicht 2x gesagt werden und wir stürtzren uns gerne ins Getümmel. Eine Riesenauswahl an verschiedensten Paella Pfannen mit unterschiedlichem Reis und Beigaben. Wir entschieden uns für eine leckere Wurst-Fleisch Paella und eine Pilz-Ente Paella. Beide sehr lecker! Wir erkundeten noch weiter zu Fuss verschiedene Ecken in der Umgebung und waren immer wieder begeistert, von der architektonischen Vielfalt und die lebensfrohe Atmosphäre.
Mit neuer Energie starteten wir am nächsten Tag ein aufregendes Vorhaben. Auf Empfehlung des letzten tollen Adventure Rooms in Barcelona wollen wir uns dem Rätsel der „Peluquería“, im Friseursalon stellen.
Wir waren erneut fasziniert von der etwas anderen Art des Adventure Rooms, welcher uns mit seiner unglaublich packenden Story in seinen Bann riss. Wir hatten unser Bestes gegeben
und entkamen dem ominösen und etwas verrückt gewordenen Friseursalonbesitzer nur knapp! Huch, nochmals Glück gehabt ;).
Nach einer Verschnaufpause im schönen Garten des trockengelegten Flussbetts machten wit einen Abstecher in die Altstadt mit seinen eindrucksvollen Toren, den Torres de Quart statteten wir sogar einen Besuch ab. Wir genossen den Ausblick über die Stadt von dem riesen Koloss aus sehr.

























































































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Pia (Donnerstag, 07 Mai 2026 14:49)
Hoi zäme! Beeindruckend schöne Fotos und das bedeutet: die Welt ist so schön. Klar, eben abgesehen von 'Geisterstädten'... (und noch verschiedenes anderes Zeug!).
Danke vielmal für die Reise- und Erfahrungsberichte! Seid herzlich gegrüsst und weiterhin 'buen camino con los biciclettas' y con la Bendicion del Cielo❣️