Berga

Ach wie schön war es, als wir an der Bushaltestelle in Berga von Guillem und Eulalia in Empfang genommen wurden. Wir durften sogleich die Wohnung anschauen und unser gemütliches Gästezimmer beziehen. Wir freuen uns sehr auf die Zeit mal eine Weile ohne Velos an demselben vertrauten Ort zu bleiben. Die Tage vergingen wie im Flug bei unterschiedlichstem Tagesprogramm. 

Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Unternehmungen.

Menü des ersten gemeinsamen Abends: 

Guillem zeigte uns eine Tortilla (in katalanisch Truita genannt) mit Kartoffeln und Eiern. War sehr lecker! Werden wir uns für zu Hause merken. :)

Samstagsmarkt durchstöbern:

Wir gingen auf dem lokalen Markt zuerst durch die vielen Kleiderstände schmöckern und anschliessend bei den Lebensmittelständen das wunderbare Gemüse bestaunen. Xurros probieren durfte dann natürlich auch nicht fehlen. :)

Käffelen und Glace schlecken:

Unser Lieblingsplätzchen wurde das nette Kaffee Magrana inmitten von Berga. Einige Runden Würfeln inkl. einem Neugling in unserer Reisespielsammlung (Qwizz, merci vielmals an Guillem!) durften natürlich nicht fehlen. Ein leckeres Nougat-Gelati gönnten wir uns als Erfrischung zwischendrin. 

Schweizer Menüs zum Besten:

Wir erfreuten uns sehr an der Benutzung der super ausgestatteten Küche von Guillem. So standen folgende Schweizer Klassiker auf dem Programm: Rösti, Toast Hawaii, Lasagne, Ghackets mit Hörndli und Apfelmus, Riz Casimir und zu guter letzt tatsächlich ein Raclette! 

Ganz schön merkwürdige Kombinationen für die spanische Küche. Doch ganz zu unserer Freude schmeckten Eulalia und Guillem vieles sehr gut! :) 

Boulder-Spass:

Ganz zu unserer Freude arbeitet Eulalia in der Boulderhalle in Berga. Eine willkommene Abwechslung wieder mal fleissig Bouldern zu gehen. Es gefiel uns so gut, dass wir gleich mehrmals hingingen.

Römische Brücke und Kapelle besuchen:

Mit einer kleinen Wanderung kamen wir zur tollen Brücke “Pont de Pedret” wo ein wunderbar türkisblauer Fluss seinen Weg durch ein Flussbett bahnt und in einem kleinen See sich ausweitet. Wir spazierten noch etwas weiter bis zur Kapelle, um diese von aussen auch noch zu betrachten. Zurück am Fluss chillten wir ein wenig am Ufer und mampften unser mitgebrachtes Picknick. 

Geiersichtung:

Sooo viele Gänsegeier auf einmal haben wir noch nie gesehen. Wir beobachteten sie beeindruckt, wie sie ganz lautlos ihre Kreise mit der Thermik zogen. 

Hausberg Queralt:

Quasi ein Muss wenn man in Berga zu Besuch ist. Mit vielen Treppen und Sonnenschein im Rücken wanderten wir gemütlich hoch bis zur Kirche des Queralts. Dort angekommen assen wir unseren Lunch und genossen einmal mehr die wunderschöne Weitsicht bis hin zum Montserrat. 

Montserrat:

Guillem konnte uns auf seinem Arbeitsweg bis kurz vor das Gebirge des Montserrats mitnehmen. Von da aus machten wir uns auf den Weg hoch bis zum Kloster. Wir genossen die wunderbare Weitsicht bis hin zu den Pyrenäen. Je näher wir dem Ziel kamen, desto mehr Menschen begegneten wir. Ganz oben gab es in dem ganzen, regen Touristentreiben viel zu beobachten. Fast mehr als die schönen Gebäude begutachteten wir nämlich vorallem das amüsante Verhalten der Touristengruppen. Umso mehr froh waren wir, als wir der Touristenhochburg wieder entfliehen konnten und uns über den schönen Abstieg zurück zum Startpunkt machten. 

Willkommen Bru!

Wir erlebten einen ganz besonderen Moment mit und zwar waren wir quasi als Tanti und Onkel dabei, als der kleine Welpe Bru bei Guillem und Eulalia zu Hause eingezogen ist. Ein kleiner, süsser Hund mit viel Flausen im Kopf, den man gleich ins Herz schliesst. Auch wenn er anfangs in jeden Ecken der Wohnung seine Spuren hinterlässt. 💩

Traditioneller Konzertbesuch:

Besonders in Erinnerung bleibt uns der tolle Konzertabend von der katalonischen Musikgruppe „Cobla Sant Jordi“, wo Guillem mitspielt. Zusammen mit einem Sänger gaben die Musiker die katalanischen Töne zum Besten und wir waren ganz angetan von den verschiedenen Rhythmen. 

Letzter gemeinsamer Abend mit Panorama und Raclette:

Ganz spontan nahm uns Guillem am letzten Abend noch auf eine Überraschungsfahrt mit. Zuerst führte er uns an einen Ort, dem ihm sehr wichtig erschien. Und zwar war dies im nächstgelegenen Dorf seine Lieblingsmetzgerei. Und so kam es, dass uns Guillem einfach 3 verschiedene, unglaublich leckere Trockenwürste als Geschenk mit auf die Reise gab. Anschliessend machten wir einen weiteren Zwischenstopp bei seinen Eltern, wo wir Tschüss sagen konnten und ganz zu unserer Überraschung von seiner Mama einen leckeren Arnadi-Kuchen bekamen. Mhhhm so fein! Zu guter letzt führte uns die Ausfahrt kurvig hoch bis zum Aussichtspunkt des Figuerassa. Was für ein Panorama wir zum perfekten Timing mit dem Sonnenuntergang geniessen konnten! Unser Blick schweifte über die verschneiten Bergspitzen der Pyrenäen bis hin zum Montserrat. Wieder zu Hause bereiteten wir alles vor fürs gemeinsame Raclette. Wir genossen den letzten Abend nochmals richtig zusammen mit Eulalia, Guillem und Bru. :) 


Herzlichen Dank nochmals für alles, ihr wart die besten Gastgeber, die man sich wünschen kann! 

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