Tirana

Juhuui, wir freuten uns schon am Vorabend auf das tolle Angebot für nur 2 Euro pro Person im Hostel selbst Frühstücken zu können. 

Die Hausmamma hatte uns leckere Gemüsetätschli, ein Spiegelei und typische Süssigkeiten von Albanien bereit gemacht. 

Dies genossen wir ausgiebig und huschten mit vollen Mägen wieder unter die Bettdecke und guckten ganz gespannt Skirennen. 

Erst gegen den Nachmittag gings los auf einen Erkundungsspaziergang durch die abwechslungsreiche und verwinkelte Innenstadt Tiranas. Es ist einfach so spannend zu Beobachten, wie die Menschen in den unterschiedlichen Quartieren hausen. Wäsche hängt überall auf dem Balkon, Stromkabel sammeln sich irgend an einem Hausecken wie ein Wirrwarr, Marktstände mit Gemüse oder Früchten, sowie Kleider und Schuhe am Strassenrand und Autos nutzen jeden einzelnen Ecken um zu parkieren. So sehen sagen wir mal 70 % der Quartiere aus. An einem zentralen Platz schiessen jedoch inzwischen moderne Hochhäuser aus dem Boden, welche neben den Moscheen für einen spannenden Kontrast sorgen. Die ursprünglich in der kommunistischen Zeit erbaute „Pyramide“ ist inzwischen umgenutzt worden und hat nun eine moderne Innenarchitektur mit Räumen für unterschiedlichste Gemeinschaftsnutzung. Auf diese Pyramide konnte man sogar hochgehen, was wir ganz entgegen der Freude unserer Oberschenkel in Angriff nahmen. Die Aussicht hat sich aber gelohnt, den der Blick über die Skyline von Tirana war schon noch imposant. Mit dem Eindunkeln machte sich auch unser Bedürfnis nach Hineingehen bemerkbar und wir machten vor dem Znacht einen Zwischenhalt in einem härzigen Tea Room mit wirklich sehr leckerem Tee. Nach einigen Spielrunden knurrten so langsam unsere Mägen und wir spazierten weiter zum herausgesuchten traditionellen Restaurant, wo wir eine super leckere Vorspeise und anschliessend leckere Menüs erwischten. Auf dem Heimweg zurück ins Hostel konnten wir es nicht seinlassen, bei einem sympathisch wirkenden Kleinlokal noch auf ein Glas Rotwein einzukehren. Mmmhm fein und gemütlich wars und wir fielen zufrieden ins warme Bett. 

Auch am nächsten Morgen liessen wir uns vom 2 Euro Zmorge überraschen und wurden nicht enttäuscht. 

Nach einem Kaffeehalt im nächsten Lokal gings für einen kurzen Abstecher über den Markt und danach auf zur Zentralmoschee. Wir konnten sie tatsächlich besuchen und waren einmal mehr fasziniert von dieser uns total unbekannten Religion. Die restlichen Nachmittagsstunden verbrachten wir gemütlich in einem Kaffee, denn wir mussten die Zeit überbrücken bis zu unserem Termin im Adventure Room. Voller Vorfreude wagten wir es trotz diesem unglaublichen Highlight Adventure Room zuvor in Zagreb einen nächsten Raum in einem anderen Land zu machen. Leider stellte sich heraus, dass dies eher Enttäuschung mit einem unterdrückten Wutanfall von Mattia war.

Grundsätzlich waren die Räume nicht schlecht gemacht, aber es hatte sehr viele unnötige Winks und die Spielunterstützung via Funk war alles andere als hilfreich oder motivierend. Mit der Stimmung im Keller (inzwischen nicht nur bei Mattia, sondern auch Martina ärgerte sich über Mattias ausserordentlich ausgeprägten Ehrgeiz) versuchten wir den Abend noch zu retten. Ein Bier, leckere Chips und einige Schokoladenreihen machten es fast wieder gut. 

Noch ein letztes Mal kamen wir in den Genuss vom leckeren Hostelfrühstück und durften ganz zu unserer Freude noch eins der feinen hausgemachten Guetzli mit auf den Weg nehmen. Gar nicht so schlecht so eine Energiebombe auf Vorrat zu haben, denn uns steht die Bezwingung des Krrabe-Passes bevor.

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